Sanfter, warmer Wind umspielt unsere erhitzten Körper und langsamen Gedanken. Die Hitze des Tages weicht allmählich einer erfrischenden, abendlichen Brise.
Wild tobend schleudert sich die weiß schäumende Gischt gegen die hüfthohe steinerne Mauer. Umschließt und umfließt sie und setzt sich schlicht über sie hinweg. Die majestätisch breite Promenade, Havanna’s Malecón, ertrinkt.
Tunlichst vermeiden wir es, zu viel Abstand zwischen uns entstehen zu lassen. Dem schmalen Schein des Lichts ausgeliefert, foppen und necken wir uns mit allerlei Schauerlichkeiten. Ein überraschter, etwas zu hoher Ausruf, schneidet plötzlich die Nacht entzwei.